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Alkohol im Straßenverkehr

1994 kam es zu 55.000 alkoholbedingten Verkehrsunfällen mit Personenschaden, dabei starben 1.800 Menschen. Im gleichen Jahr wurden rund 155.000 Führerscheine wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingezogen.

Die Dunkelziffer der Trunkenheitsfahrten wird auf 1 zu 60 bis 1 zu 600 geschätzt.

Vor allem Alleinunfälle, das sind Unfälle, bei denen außer dem - möglicherweise alkoholisierten - Fahrer niemand beteiligt war, werden aus strafrechtlichen Gründen der Polizei häufig nicht gemeldet. Außerdem ist anzunehmen, daß unter den unfallflüchtigen Verkehrsteilnehmern, die auch nicht nachträglich ermittelt werden konnten, ein überdurchschnittlich hoher Prozentsatz alkoholisiert war. Die Polizei ist nicht verpflichtet, bei jedem Unfallbeteiligten zu prüfen, ob er Alkohol zu sich genommen hat. Es ist aber anzunehmen, daß die Genauigkeit der Unfallaufnahme mit der Unfallschwere ansteigt, d.h. daß die Dunkelziffer bei leichteren Alkoholunfällen größer sein dürfte als bei den schweren Unfällen.

Alkohol ist eine der Hauptunfallursachen, insbesondere bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden. Auf das Konto Alkohol, d.h. einer BAK von mehr als 0,3 ‰, gehen 10 % aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden (d.h. Getötete und Verletzte)

19 % aller Verkehrsunfälle mit Getöteten

16 % aller Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten

9 % aller Verkehrsunfälle mit Leichtverletzten.

Es kann festgestellt werden, daß etwa jeder 5. tödliche Verkehrsunfall bzw. jeder 10. Unfall mit Personenschaden vermeidbar wäre, wenn Alkohol als Ursache ausschiede.

Das Fahren unter Alkoholeinfluß betrifft vorzugsweise Männer (92 %) und die Altersgruppe der 18- bis 44jährigen. Bei den über 40-jährigen werden allerdings die hohen BAK-Werte festgestellt.

Obwohl bei den höheren Altersgruppen fast die Hälfte der Unfallbeteiligten eine BAK > 2 Promille aufweist, verursacht sie lediglich 5 bis 8 % der Unfälle mit Personenschaden. Dieses Verhältnis ist bei den Jüngeren umgekehrt.

Schon bei Werten ab 0,3 bis 0,5 ‰ können bei vielen Menschen Störungen der Reaktionsfähigkeit und Veränderungen der Stimmungslage mit Kritikminderung auftreten. Daher geht ein erhöhtes Verkehrs- bzw. Unfallrisiko von derartigen Kraftfahrern aus. Bei 0,8 ‰ liegt das Unfallrisiko in der Regel um das Vierfache, bei einer BAK von 1,1 ‰ um etwa das Neunfache höher als bei nüchternen Verkehrsteilnehmern.

Die Zusammenhänge zwischen der Höhe der BAK und dem Unfallrisiko wurden von Borkenstein 1964 in der bekannten "Grand-Rapids-Studie" dargestellt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, daß mit zunehmender BAK das Unfallrisiko exponentiell ansteigt.

Verkehrsunsicherheit liegt praktisch bei jedem Kfz-Führer mit Werten höher als 1,0 ‰ vor. Daraus resultiert die 1,1 ‰-Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit - § 316 StGB.

Werden Werte um oder über 2,0 ‰ bei Kraftfahrern im Straßenverkehr angetroffen, so ist die Annahme eines chronischen Alkoholkonsums mit besonderer Gewöhnung und Verlust der kritischen Einschätzung des Verkehrsrisikos zumindest dann naheliegend, wenn keine schwerwiegenden Intoxikationszeichen beobachtet werden. Diese Menschen haben in der Regel ein Alkoholproblem.

Überschlägige Berechnung der Blutalkoholkonzentration (BAK) nach Widmark

Sofern die Menge und die Art des aufgenommenen Getränkes bekannt sind, kann die daraus resultierende BAK unter Berücksichtigung von Körpergewicht und Konstitution überschlägig nach der Widmark-Formel berechnet werden:

                     aufgenommene Menge Alkohol [g]
BAK [‰]
= ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ 
                
Körpergewicht [kg] * Reduktionsfaktor

Da der Alkoholgehalt der Getränke auf Flaschen und Dosen in Vol.-% (Volumenprozent) angegeben ist, bedarf es noch einer Umrechnung in Gramm Alkohol je Liter. Der Vol.-%-Gehalt ist hierfür mit dem Faktor 8 zu multiplizieren. Bier enthält z.B. ca. 5 Vol.-% und Wein ca. 10 Vol.-%, so daß Bier 40 g pro Liter und Wein 80 g pro Liter reinen Alkohol enthalten.

Der Reduktionsfaktor erklärt sich im wesentlichen daraus, daß Alkohol sich praktisch ausschließlich im Körperwasser verteilt und der menschliche Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht. Der Reduktionsfaktor beträgt für normalgewichtige Männer ca. 0,75. Je höher der Fettanteil im Körper ist, desto niedriger ist der Reduktionsfaktor (ca. 0,65 bei fettleibigen Männern). Er liegt höher, wenn die betreffende Person zu Untergewicht neigt (ca. 0,85 bei hagerer Statur). Bei Frauen ist insbesondere durch einen höheren Anteil von Unterhautfettgewebe der durchschnittliche Reduktionsfaktor etwas niedriger als bei Männern (etwa 0,6).

Vom berechneten BAK-Wert ist zudem der während der Zeitspanne seit Trinkbeginn abgebaute Blutalkohol zu subtrahieren. Die durchschnittliche Abbaugeschwindigkeit beträgt 0,15 ‰ je Stunde seit Trinkbeginn.

 

Abweichend von dem physiologischen Durchschnittswert von 0,15 ‰ pro Stunde legt die Rechtsprechung den Wert von 0,1 ‰ zugrunde, wenn die Fahrtüchtigkeit beurteilt werden soll. Zur Beurteilung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit wird der Wert von 0,2 ‰ pro Stunde zugrunde gelegt. Aufgrund des linearen Abfalls der BAK ist auch eine Rückrechnung auf einen zurückliegenden Vorfallszeitpunkt möglich.

Zwei Beispiele sollen dies verdeutlichen:

Beispiel 1:

Ein Mann wiegt 80 kg und ist 1,80 m groß. Der Reduktionsfaktor wäre in diesem Fall mit 0,75 zu veranschlagen. Er trinkt 1 Liter Bier, das einen Alkoholgehalt von 5,0 Vol.-% aufweist.

                            40 g Alk.
BAK [‰] = ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ = 0,66
                          80 kg x 0,75

Zwei Stunden nach Trinkbeginn läge die Konzentration bei 0,36 ‰, wenn ein stündlicher Abbau von 0,15 ‰ zu berücksichtigen ist. Um drei Stunden nach Trinkbeginn eine Blutalkoholkonzentration von 1,6 ‰ aufzuweisen, müßte derselbe Mann wesentlich mehr Bier trinken - etwa 3 Liter.

Beispiel 2:

Bei einer Frau mit 55 kg Körpergewicht (Reduktionsfaktor: 0,6) sieht die Rechnung bei gleicher Trinkmenge folgendermaßen aus:

                        40 g Alk.
BAK [‰] = ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ = 1,21 
                      55 kg x 0,6

Bei gleichem Alkoholkonsum läge die BAK bei der Frau also doppelt so hoch wie bei dem Mann.

Zeitlicher Verlauf der BAK

Die Aufnahme (Resorption) des Alkohols im Blut erfolgt rasch, die Ausscheidung (Elimination) vergleichsweise langsam. Nach Erreichen der maximalen Blutalkoholkonzentration kommt es zu einem scheinbar stärkeren Abfall durch gleichmäßige Verteilung des Alkohols im gesamten Körperwasser. Am Ende dieser "Distributionsphase" kommt es zu einem linearen Abfall der BAK durch den Abbau des Alkohols im Blut (0,1 bis 0,2 ‰ pro Stunde, Mittelwert 0,15 ‰ pro Stunde), der sogenannten "Eliminationsphase".

Im vorliegenden Fall (Abb. S1-9) wurde der Darstellung die Aufnahme von ca. 2 Liter Bier (ca. 80 Gramm Alkohol) in 1,5 Stunden bei einem Körpergewicht von 80 kg zugrunde gelegt.

In Abhängigkeit von der Höhe der Blutalkoholkonzentration kann die Rauschwirkung unter Umständen viele Stunden andauern und sich erst bei niedrigeren Alkoholkonzentrationen wieder verlieren. Außerdem wird der sogenannte "Restalkohol" in den Morgenstunden nach starkem nächtlichem Alkoholkonsum und wenigen Stunden Schlaf unterschätzt. Legt sich beispielsweise jemand um 2 Uhr nachts mit einer BAK von 1,8 ‰ schlafen und fährt morgens um 7 Uhr mit seinem Wagen zur Arbeit, liegt seine BAK noch bei über 1 ‰, ohne daß dies subjektiv bemerkt wird.

Die Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit muß jedoch nicht einmal nach vollständiger Alkoholelimination (Ausscheidung) aus dem Körper erreicht sein. Auch in der postalkoholischen Phase mit einer BAK von 0,00 ‰ können daher noch gravierende verkehrsrelevante Ausfälle auftreten, wenn keine ausreichende Erholung durch Schlaf oder Ruhe erfolgte. Dies liegt daran, daß Alkohol ein Sedativum ist, d.h. zu einer verstärkten Müdigkeit führt.

In der Regel werden nicht einmalig in kurzer Zeit bestimmte Mengen an Alkohol getrunken, sondern sie werden auf einen größeren Zeitraum von mehreren Stunden verteilt. Dabei erfolgt die Aufnahme (Resorption) des Alkohols im Blut deutlich rascher als der Abbau (Elimination).

Nennenswerte Alkoholkonzentrationen können bei gesunden Erwachsenen nicht - wie gelegentlich behauptet - über die Haut oder die Lunge aufgenommen werden.

Nachtrunk

Eine Besonderheit stellt der "Nachtrunk" dar, sei es, daß er tatsächlich stattfand, oder daß er fälschlicherweise behauptet wird.

Wenn im Anschluß an einen Verkehrsunfall noch vor der Blutabnahme Alkohol getrunken wird, wird die Alkoholkonzentration höher als ohne den Nachtrunk liegen. Es wird deutlich, daß die BAK zum Vorfallszeitpunkt beim Vorliegen eines Nachtrunkes niedriger (A1) als ohne Nachtrunk (A2) ist.

Nach den gegenwärtigen Richtlinien soll bei Anhaltspunkten für einen Nachtrunk eine zweite Blutentnahme erfolgen, wobei der Zeitabstand zwischen den beiden Entnahmen möglichst 30 Minuten betragen soll. Außerdem sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Prüfung und Protokollierung des Zeitpunktes des Nachtrunkes
  • Prüfung und Protokollierung von Menge, Art und Marke des Getränkes
  • Sicherstellung einer Probe des Getränkes
  • Inspektion des Trinkortes (Wohnung, Gaststätte, PKW)
  • Zeugenfeststellung u.a.m.

Besonders nach Verkehrsunfällen mit Fahrerflucht erklärt der unfallbeteiligte Fahrer häufig, vor dem Unfall sei kein Alkohol getrunken worden. Erst nach dem Vorfall sei "auf den Schreck" ein hochprozentiges Getränk "zur Beruhigung" konsumiert worden. Die Betroffenen wissen vielfach nicht, daß derartige Angaben u.U. bestätigt, aber auch widerlegt werden können. Alkoholische Getränke enthalten nämlich nicht nur Äthanol, sondern - allerdings in wesentlich geringeren Mengen - auch sogenannte Begleitalkohole.

Begleitstoffanalyse

Weitaus die meisten Begleitalkoholmengen weisen die sogenannten Obstler auf. Russischer oder polnischer Wodka enthält dagegen, außer wenig Methanol, keinerlei Begleitalkohole - es handelt sich um mit Wasser verdünnten reinen Alkohol.

Die Begleitalkohole lassen sich auch im Blut nachweisen und zeigen für jede Getränkeart ganz charakteristische Muster (Folie S1-13). Ohne die geringsten Schwierigkeiten kann z.B. zwischen dem Trinken von Whisky und Wodka unterschieden werden.

Akute Wirkungen

Das Wirkungsspektrum ist stark abhängig von der Alkoholkonzentration im Blut. Man kann zwischen den vom Konsumenten selbst empfundenen und den nach außen hin feststellbaren Wirkungen unterscheiden.

Vom Konsumenten empfundene Wirkungen

Bei niedriger und mittlerer BAK:

  • Gesteigertes Selbstbewußtsein
  • Gehobene Stimmungslage, Euphorie
  • Kontaktfreudigkeit, gesteigerte Unternehmungslust

Bei höherer BAK:

  • Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Artikulationsstörungen (verwaschene, lallende Sprache)
  • Müdigkeit

Nach außen hin feststellbare Wirkungen

  • Unangepaßte Stimmungslage:

> Euphorie, depressive Verstimmung

> Enthemmung, Distanzlosigkeit

> Kontaktfreudigkeit und Redseligkeit

  • Aggressivität
  • Erhöhte Risikobereitschaft
  • Erhöhte Bereitschaft zu spontanen Entscheidungen
  • Störung der Selbstkritik
  • Verlängerung der Reaktionszeit
  • Störung der Konzentration

> schwankende Aufmerksamkeit

> verminderte Umstellungsfähigkeit (gestörte Vigilanz)

  • Gestörte Fein- und Grobmotorik
  • Artikulationsstörungen
  • Störung der optischen Wahrnehmungen:

> Hell-Dunkel-Anpassung

> Blendempfindlichkeit

> Dämmerungssehen

Wenn keine Gewöhnung bzw. nur geringer, gelegentlicher Alkoholkonsum vorliegt, können psychische Veränderungen schon kurz nach Trinkbeginn eintreten.

Bereits während des Trinkens, vor Erreichen des Maximums der Blutalkoholkonzentration, kann die maximale Rauschwirkung ("Anflutungsphase" oder "Resorptionsphase") eintreten.

Verkehrsrelevante Wirkungen

Zu den wichtigsten Zeichen der verkehrsrelevanten Alkoholwirkungen gehören:

Schon bei niedriger BAK:

Nachlassende Kritikfähigkeit und erhöhte Risikobereitschaft:

  • Zu schnelles Fahren, aggressiver Fahrstil, Drängeln, Schneiden anderer Verkehrsteilnehmer
  • Überholen in unübersichtlichen Verkehrssituationen, Schneiden von Kurven
  • Unterschätzen der Bedeutung des besonderen Risikos von Verkehrssituationen, rücksichtsloses Verhalten gegenüber Fußgängern

Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, verlängerte Reaktionszeit

  • Einseitige Orientierung, Nichtbeachten anderer Verkehrsereignisse, die Unfähigkeit, mehrere Gefahrenmomente zu erfassen
  • Zu spätes Erkennen von riskanten Situationen mit verzögerter Bremsreaktion

Bei niedriger bis mittlerer BAK kommen hinzu:

Störung der optischen Wahrnehmung: Störung der Hell- Dunkel-Anpassungsfähigkeit, gestörtes Dämmerungssehen, erhöhte Blendempfindlichkeit

  • Übersehen von Fußgängern und Radfahrern in der Dämmerung und bei Nachtfahrten
  • Unmotiviert starkes Bremsen beim Erkennen von Hindernissen oder bei Blendung durch entgegenkommende Fahrzeuge

Bei höherer BAK stehen im Vordergrund:

Veränderung des Fahrstils:

  • Falsches Einschätzen von Entfernungen, Abständen, Geschwindigkeiten und Straßenverläufen (Folgen: Kurvenunfälle, grobe Vorfahrtsverletzungen)
  • Ängstliches Beachten der Verkehrsregeln (im Bewußtsein der Beeinträchtigung)
  • Sehr langsames Fahren
  • "Kriechen" des Fahrzeugs an der Bordsteinkante
  • Versagen bei besonderer Verkehrsdichte (Auffahrunfälle bei relativ geringer Geschwindigkeit)
  • Auffahren auf stehende Fahrzeuge, unerklärliches Nichterkennen von Baustellen, Kreuzungen, LZA
  • Keine Reaktion auf Haltezeichen
  • Einschalten des Blinkers beim Abbiegen oder das Einschalten des Fahrlichts wird vergessen
  • Insgesamt "Fahren wie ein Anfänger"

Störungen von Fein- und Grobmotorik:

  • Typisches Schlangenlinienfahren
  • Abkommen von der Fahrbahn ohne ersichtlichen Grund
  • Stark verzögerte Bremsreaktion
  • Schwierigkeiten beim Einlegen der Gänge oder beim Anlassen des Fahrzeuges
  • Zu starke oder zu geringe Beschleunigung (ruckartiges Fahren)

 

Toxikologischer Nachweis

Alkohol kann in der Atemluft, im Blut und im Urin nachgewiesen werden.

Atemalkohol

Bei den zur Zeit eingesetzten Atemalkoholgeräten wird die Atemluft in einer Infrarotzelle relativ spezifisch auf Äthanol untersucht. Die Konzentration in der Atemluft ist etwa um den Faktor 1 zu 2100 niedriger als im Blut. Das heißt: in 1 ml Blut ist die gleiche Menge Alkohol enthalten wie in 2100 ml Atemluft. Das Gerät errechnet mit diesem Faktor aus dem Meßwert eine "BAK". Erforderlich für die richtige Analyse ist ein genügender zeitlicher Abstand zum Trinkende, etwa 15 Minuten, um eine Verfälschung durch Mundalkohol zu verhindern. Außerdem muß der Betroffene in der Lage sein, ein Mindestvolumen in einer Mindestzeit, etwa 3 Sekunden, auszuatmen. Der Atemalkoholkonzentrationswert (AAK) hat z.Zt. vor Gericht keinen Beweiswert.

Blutalkohol

Die Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt mit entsprechender Untersuchung des Betroffenen ist daher unverzichtbar.

Die quantitative Bestimmung des Alkohols in einer Blutprobe ist durch die gesetzlich verbindlichen, amtlich vorgegebenen Laboruntersuchungsmethoden festgelegt.

Urinalkohol

Auch im Urin ist eine Alkoholbestimmung möglich. Sie kann aber nicht zur Beurteilung der Beeinträchtigung zum Vorfallszeitpunkt herangezogen werden und hat deswegen keinen Beweiswert vor Gericht.

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